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| Newsletter vom 04.05.2008, 12:57:43 | |||||||||
| Betreff: Newsletter aus Sankt Martin | |||||||||
Liebe Gönner und Freunde von St. Martin Später als in
den vergangenen Jahren stellt sich der Bergfrühling ein. Im Winter ist
St. Martin jeweils von der Aussenwelt abgeschnitten und so ist es
für uns immer ein spannender Moment, wenn wir uns auf den Weg nach
St. Martin machen, um persönlich nachzusehen, wie das „Dörfli“ den
Winterschlaf überstanden hat. Am 2. Mai war
es soweit! Wir, Manuel
Buser, Kari Holinger und Hitsch Lampert, besammelten uns beim
Helihangar in Untervaz. Wir flogen
über die Alp Salaz ins Taminatal und über Vättis hinweg, hinein ins
wildromantische Calfeisental nach St. Martin. Unser erster
Augenschein war sehr zufriedenstellend, denn es gab dieses Jahr
Gottlob keine Lawinenschäden. Im Innern der Häuser war auch alles in
bester Ordnung. Kari und
Hitsch flogen danach gleich mit dem Heli weiter hoch zum
Brändlisberg, denn sie beabsichtigten das Speicherreservoir (für die
Wasserdruckleitung) mit Wasser zu füllen. Beim Abstieg
zu Fuss, zurück nach St. Martin, behielten wir die gegenüberliegende
Talseite (Nordhang) stets im Auge, denn es liegt oberhalb 2000 M.ü.M.
noch sehr viel Schnee. Es herrscht da momentan auch noch akute
Lawinengefahr.
Manuel hatte in der
Zwischenzeit die Turbine aus dem Winterschlaf geweckt und diese
hatte ohne Zwischenfall ihren Betrieb aufgenommen. M
Am Nachmittag nahmen wir die
Trinkwasserversorgung in Betrieb.
Wir erfreuten uns daran,
dass der Startschuss für die Saison 2008 geglückt ist.
Nach einer gemütlicher Nacht
begaben wir uns am nächsten Morgen zu Fuss, mit Schneeschuhen
ausgerüstet, auf den Rückweg. Mit grosser Achtsamkeit liefen
wir, zum Teil noch über meterhohe Lawinenkegel, zurück Richtung
Staumauer.
Unser Fazit lautet:
Leider können unseren Betrieb
infolge der Lawinengefahr, welche am Nordhang, an dem die
Zufahrtstrasse entlangführt nicht wie geplant am Pfingst- und
Muttertagswochenende (11./12. Mai 08) aufnehmen.
Wir stehen aber in den
Startlöchern und warten, bis die Strasse frei geräumt ist.
Es grüssen die drei Männer im
Schnee und das Chirchliteam. |
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