Newsletter
Geschätzte mit St.Martin Verbundene,
dieser Newsletter für den August stellt die Arbeiten des Wasserbauprojekts ins Zentrum: Die anspruchsvollen Grabarbeiten zwischen dem Walserdörfchen St.Martin und der Alp Brändlisberg schreiten
planmässig voran. Der Baggerführer Reto Vils rechnet damit, Mitte August den Graben fertig zu erstellen, anschliessend folgt das Bauen der Wasserfassungen. Herausfordernd für ihn und seine
Mitarbeiter sind nicht nur das steile Gelände, sondern auch die Wald- und Felspartien.
Beim “Aufwärtshüpfen“ mit dem Bagger wird jeweils eine Schneise gerodet. Der Bagger hebt den Graben anschliessend beim Abwärtsfahren aus. Allenfalls muss Gestein weggespitzt werden. Schliesslich
kommen die Rohre in den Graben, und dieser kann wieder zugeschüttet werden. Verpflegt wird an Ort und Stelle: Bei schönem Wetter kann dies romantisch sein, indem eine Wurst auf einem Feuer gebraten
wird. Ausführlich gegessen wird erst abends im Restaurant St.Martin, wo den Arbeitern zudem eine Unterkunft im Massenlager zur Verfügung steht.
Das Wasserbauprojekt wird dem Walserdörfchen St.Martin dank zwei Hydranten eine ausgezeichnete Löschwasserversorgung bringen, dank neuen Quellfassungen die Versorgung mit gutem Trinkwasser
gewährleisten, und mit dem neuen Wasserkraftwerk genügend Elektrizität liefern. Die Alp Brändlisberg profitiert neben zusätzlichen Brunnen mit dem Telefonanschluss: Durch den Graben wird auch gleich
die Telefonleitung nach oben gezogen.
Wie fachmännisch die Arbeiten gemacht werden, zeigt sich beim Graben zwischen St.Martin und dem bereits fertigen Löschwasser-Reservoir: Schon spriesst wieder Gras, stückweise ist die Streckenführung
sogar kaum mehr zu erkennen.
Zur Zeit läuft der Endspurt beim Sicherstellen der Finanzierung des 900'000 Franken teuren Projekts: Am 23. September ist in St.Martin für die Sponsoren eine Besichtigung der Baustelle – dank einem
kostenlosen Auftritt sogar inklusive musikalischer Umrahmung. Der Fortgang der Arbeiten kann aber selbstverständlich jederzeit in St.Martin begutachtet werden: Die Standorte der beiden Hydranten
sind definiert, und der Raum für das Elektrizitätswerk im Keller des Kirchgemeindeschopfs ist einsehbar. Und empfehlenswert ist nach wie vor der kurze und bestens ausgebaute Rundwanderweg zur
Weltrekordtanne und zum Walser-Friedhöfli. Beim Aufstieg hat man einen guten Überblick zu den verschiedenen Bachläufen der Alp Brändlisberg, wo das Wasser fürs Projekt herkommt.
Geschätzte an St.Martin Interessierte: Ich wünsche Ihnen allen einen guten Sommer: Zur Zeit erhalten Sie zusammen mit rund 120 weiteren Abonnenten diesen monatlichen Newsletter.
Mit besten Grüssen
Axel Zimmermann
Präsident Pro St.Martin
www.sankt-martin.ch
Beilage: Stimmungsbild der Grabarbeiten unterhalb des Stöfeli, zwischen St.Martin und Brändlisberg gelegen. Der Baggerführer Reto Vils hat sein modernes Gerät voll im Griff.
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